Trainingspläne

Eine Auswahl wirkungsvoller Trainingspläne, die Dich spürbar weiterbringen. Klar strukturiert, direkt einsetzbar und entwickelt, um Deine Leistung im Wasser effizient zu steigern. Hier findest Du passende Einheiten für jedes Ziel und jedes Niveau, kompakt, professionell und sofort trainierbar. Weitere Pläne folgen in Kürze…

Legende

Nachfolgend findest Du die Erläuterungen zu allen Begriffen, die wir in unseren Trainingsplänen verwenden.

20 / 30 / 45 Sekunden Pause
Statische Pause nach jedem Intervall.

3er-, 4er-, 5er-Zug
Atemfrequenz im Kraul:
3er-Zug = nach jedem 3. Armzug atmen
4er-Zug = nach jedem 4. Armzug atmen
5er-Zug = nach jedem 5. Armzug atmen
Ziel: Rhythmus, Wasserlage, Atemkontrolle.

Abschlagschwimmen
Kraul- oder Rückentechnik: Ein Arm führt die komplette Zugphase aus, der andere wartet gestreckt vorne, bis der aktive Arm „anschlägt“. Fördert Wasserlage, Zugweg und Timing.

alle 1:00 ab / alle 0:50 ab / alle 1:10 ab
Fester Startzeitpunkt für jede Wiederholung.
Beispiel „alle 1:00 ab“: Start bei 0:00 – 1:00 – 2:00 – 3:00 … unabhängig davon, wie viel Pause bleibt.

Beine in Seitenlage
Beinarbeit auf der Seite. Fördert Stabilität und Wasserlage.

einarmig
Nur ein Arm arbeitet, der andere liegt ruhig vorne. Trainiert Zuggefühl und Wasserlage.

Einschwimmen / Ausschwimmen
Ruhiges Schwimmen zum Aufwärmen bzw. Herunterfahren. Fokus auf Wassergefühl, Atmung und lockeren Bewegungen.

Faustschwimmen
Schwimmen mit geschlossener Faust. Fördert Vortrieb über die Unterarmfläche.

GA 1 – mittleres Tempo
Zwischen locker und hart. Kontrolliert, sauber, technisch stabil.

GA 1–2 – flott
Über mittlerem Tempo, aber noch nicht maximal. Spürbarer Druck bei sauberer Technik.

GA 2 – hart
Hohe Intensität, kurz vor maximal. Technik bleibt stabil.

ganze Lage
Die vollständige Lage in normaler Ausführung (z. B. volle Kraultechnik statt nur Arme oder Beine).

gleiten / langer Zug
Betonte Streckung, ruhige Wasserlage, ökonomische Unterwasserphase, große Zuglänge.

Kraul Arme
Nur die Arme arbeiten, Beine passiv. Meist in Kombination mit Pullbuoy.

Lagen / Lagenwechsel
Reihenfolge der Lagen: Schmetterling – Rücken – Brust – Kraul.
Lagen rückwärts = Kraul – Brust – Rücken – Schmetterling.
25-m-Wechsel = alle 25 m Lage wechseln.

locker schwimmen („lo“) / locker aus
Sehr entspanntes Tempo, niedrige Intensität. Ziel: Erholung.

ohne Atmung
Die gesamte Strecke ohne zu atmen (nur bei sehr kurzen Distanzen, z. B. 12,5 m).

Paddles
Handflächen-Vergrößerer für mehr Widerstand und Krafttraining. Nur mit sauberer Technik einsetzen.

Pullbuoy
Schaumstoffblock zwischen den Beinen zur Stabilisierung, Fokus auf Armzug.

Schmetterling-Hüftbewegung (Unterwasser-Kick)
Kraftvolle wellenförmige Bewegung der Hüfte nach Start und Wende (Dolphin Kick).
Wettkampftypisch: zwei Hüftbewegungen nach dem Abstoß.

Serienpause (SP)
Längere Pause nach einem ganzen Block (z. B. nach 4 × 50 m).

Sprint / voll
Maximale Intensität mit voller Körper- und Rumpfspannung.

steigern (1–3)
Die Intensität pro Wiederholung oder Abschnitt progressiv erhöhen:
1 = locker, 2 = mittel, 3 = schnell.

Streckentauchen
Tauchen ohne Atmung über 12,5 oder 25 m. Fördert Atemkontrolle und Körperspannung.

Strecklage
Betont ruhige, lange Körperposition zwischen den Zügen.

Wettkampftempo (WK-Tempo)
Das Tempo, das Du im Wettkampf über Deine Zielstrecke schwimmst. Ziel: realistische Belastung und Tempostabilität.

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